Umfrageergebnisse zum Thema Präsentationstrainings

Als Ausstellerin auf der Messe NEW 2015 (wie bereits berichtet) hatte ich mir eine besondere Aktion für meinen Stand ausgedacht - eine kleine Meinungsumfrage zum Thema Weiterbildung mit der Aussicht, ein Coaching bei mir zu gewinnen. Jetzt sind die Daten der Umfrage ausgewertet und ich möchte sie im Folgenden hier präsentieren. Insgesamt haben sieben Personen an der Umfrage teilgenommen, zwei Frauen und fünf Männer. In die Auswertung sind jedoch nur sechs Fragebögen eingegangen, da auf dem siebten die Antworten nicht lesbar waren und somit nicht ausgewertet werden konnten. Alle Teilnehmer  hatten ein höheres Bildungsniveau und übten Berufe vom Steuerberater bis zum Geschäftsführer aus. 

Ergebnisse der Umfrage

Die erste Frage bezog sich auf die Gedanken und Einstellungen beim Präsentieren. Ein Drittel sagte aus, dass sich ein flaues Gefühl und Aufgeregtheit einstellt, ein weiteres Drittel verband damit eher die Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen darzustellen. Präsentationen im beruflichen Umfeld sind also ein wichtiges Aushängeschild für die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Nur einer der Befragten hatte jedoch das Gefühl, sich sicher und selbstbewusst zu fühlen. Hier gibt es also eine Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen Relevanz von Präsentationen und der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, souverän und selbstbewusst zu präsentieren. 

Antworten auf die Frage nach den Gedanken bei Präsentationen
Antworten auf die Frage nach den Gedanken bei Präsentationen

In der zweiten Frage ging es um die Ziele von Präsentationen. Hier gaben 66% der Befragten an, dass sie die Zuhörer überzeugen und kompetent erscheinen wollen. Auch wurde deutliches Reden zur Verständnissicherung genannt und das emotionale „mitreißen“ der Zuhörer angesprochen. Die Wirkung der eigenen Person auf andere steht hier also im Vordergrund - wie erreiche ich Glaubwürdigkeit als Redner und Überzeugung und Begeisterung im Zuhörer. 


Die Befragten wünschen sich von einem Präsentationstraining vor allem mehr Sicherheit und Erfolg in ihren Präsentationen (66%). Individuelle Lösungen vermittelt zu bekommen war ebenfalls ein Anliegen. Trainings sollen also keinen standardisieren Ansätzen folgen, sondern die jeweiligen Stärken der Person fördern. Sicherheit und Erfolg in Präsentationen können nur durch die Entwicklung der individuellen Rednerpersönlichkeit erreicht werden und nicht durch das mechanische Einüben vermeintlich rhetorischer Kniffe. 

Warum entscheiden Sie sich für ein Präsentationstraining?
Warum entscheiden Sie sich für ein Präsentationstraining?

Daraus ergeben sich auch die Gründe, sich für ein bestimmtes Präsentationstraining anzumelden: 5 von 6 Befragten gaben an, dass sie sich davon eine Verbesserung ihres Auftretens erhoffen und Unsicherheiten im Präsentieren überwinden wollen. Interessant ist dabei, dass auch diejenigen, die ihre Fähigkeiten als sicher eingeschätzt haben, ein Präsentationstraining gern zur Intensivierung nutzen möchten. Der Bedarf ist also bei beiden Gruppen - unsicheren und sicheren Rednern - vorhanden.  Auf diese Zielgruppe sollten Trainer also achten und ihre Angebote so ausrichten, dass auch souveräne Redner ihre Fähigkeiten verbessern können. 


Bei den Kriterien für die Auswahl einer Weiterbildung gab es zwei große Gruppen: 50% der Befragten gaben an, dass sie vor allem nach Qualität und Sinnhaftigkeit suchen, die durch Referenzen, Know How und Erfahrung vermittelt werden. Ein anderer wichtiger Faktor war die Ortsnähe. Die andere Hälfte legte inhaltliche Kriterien an: Erfahrungen sammeln, das eigene Wissen erweitern und die eigene Leistung verbessern. 

Fazit

Interessant war, dass sowohl Personen, die sich als unsicher als auch solche, die sich als sicher in Redesituationen erleben, Interesse an Weiterbildungen zum Thema Präsentationen haben. Das Ziel, glaubwürdig, souverän und kompetent zu erscheinen, war das wichtigste für die Befragten. Ein Training soll diese Fähigkeiten individuell vermitteln. Bei der Einschätzung eines Angebots werden inhaltliche Kriterien und Qualitätskriterien herangezogen. 

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